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Ab 1729 entstand auf Grund einer testamentarischen Verfügung eine weitere Bismarcksche Gutswirtschaft,

das so genannte Gut Schönhausen II. Das zugehörige Schloss, ein einfacher, zweigeschossiger Putzbau mit Mansardendach, wurde 1734 durch Alexander Wilhelm von Bismarck fertig gestellt. Nach Verkauf (etwa 1830) gelangte es 1885 wieder in den Bismarckschen Besitz. Es wurde aber nicht mehr durch die Familie genutzt. Bismarck selbst  ließ hier ein "Bismarckmuseum" noch zu seinen Lebzeiten entstehen.

Nach Kriegsende 1945 wurde es für die Öffentlichkeit geschlossen. Nach genauer Prüfung der gesamten Bestände im Auftrag der Landesregierung hieß es 1948"Auflösung".

Durch den Einsatz der Gemeinde wurde nach Räumung des Gebäudes die Umnutzung als Schule beantragt.

1949 begann nach Genehmigung bereits der Schulbetrieb. Dadurch wurde der Abriss des Gebäudes verhindert. Der Schulbetrieb ging bis 2004, seit dieser Zeit war das Gebäude wieder ungenutzt bis 2012. Die Gemeinde und der Gemeindeverband errichteten in diesem Gebäude ein Bürgerzentrum. In Ihm sind eingerichtet, ein Standesamt(Hochzeitszimmer), eine Ärtztepraxis, im Dachgeschoß ein großer Veranstaltungssaal, Vereinsräume sowie Büroräume des Gemeindeverbandes.

 

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Copyright © 2005 E.Temmel
Stand: 15. Oktober 2014