Baufortschritt - Gemeinde Schönhausen Elbe

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Baufortschritte
Unsere Turnhalle
Es kann nicht mehr lange dauern bis zur Übergabe.
Heute ist der 07.03.2019

Die Innenarbeiten sind fast abgeschlossen,
die Arbeiten an der Außenanlage wurde begonnen.

Baufortschritt Stand 01.02.2019




Stand der Bauarbeiten 14.06.2018


       Der Bauplatz ist abgesteckt September 2017




Grundstein für größtes Flutprojekt
                 Die Hülse, die der Sportvereinsvorsitzende Steffen Braunschweig mit den handballspielenden Zwillingen Steffen und Sven Skirat stellvertretend für alle anwesenden Gäste am Donnerstag bei der Grundsteinlegung versenkte, ist prall gefüllt: eine kleine Chronik mit Überblick über die Gewerbetreibenden und Vereine
der Gemeinde, die Volksstimme vom 26. Oktober, den "senfkorn" der Kirchgemeinde, Bilder von der alten gefluteten Halle, die Baupläne, Euro-Münzen, Flutbuch,
ein alter Kegel, die Visitenkarte der ausführenden Firma Schulz-Bau sowie eine Liste mit den 378 Namen aller Mitglieder des SV Preußen Schönhausen. Dieser wird auch der Hauptnutzer der neuen Zweifeld-Halle sein. Der Vereinsvorsitzende Steffen Braunschweig ist wie alle Preußen schon voller Vorfreude, „wir stehen in den Startlöchern“. Vor allem die Handballer können die Fertigstellung kaum erwarten. Denn sie müssen die Halle in Jerichow für das Training und die Heimspiele nutzen.
Sie hatten bis vor der Flut die alte Halle der einstigen Sekundarschule genutzt und haben seit Juni 2013 keine eigene Heimstätte mehr. „Wenn hier alles fertig ist,
haben wir ein Sportzentrum, das seinesgleichen sucht. Damit wird auch ein Beitrag dazu geleistet, die ländliche Region zu stärken“, so der Preußen-Vorsitzende.
Steffen und Sven Skirat sowie Steffen Braunschweig versenken
die Hülse im Beisein etlicher Gäste im Fundament.        

Wunsch: Im Spätsommer fertig   
Ein bisschen müssen die Sportler sich aber noch gedulden. Die Baufirma legt jetzt die Streifenfundamente an, dann wird die Bodenplatte der insgesamt 1500 Quadratmeter großen Halle gegossen. Und dann wird die Hülle Stein auf Stein gemauert. „Wann wir Richtfest feiern können, hängt von der Winterpause ab“, hofft Firmenchef René Schulz auf eine nicht zu lange Zwangspause. Wenn alles optimal läuft und die Frostperiode nicht zu lange anhält, könnte der Wunsch der Sportler,
die Halle zum Saisonstart im Spätsommer 2018 einweihen zu können, Wirklichkeit werden.
          
Dank allen Unterstützern   
Bürgermeister Holger Borowski, der den Inhalt der Hülse zusammengetragen hat, dankte gestern schon mal dem Bund und dem Land als Geldgeber der Wiederaufbaumittel, außerdem dem Architekturbüro und Peter Hackel vom Igea-Planungsbüro. Und den Bauarbeitern, die solides Handwerk abliefern, damit die
Halle viele Jahrzehnte steht und von den Sportlern genutzt werden kann.


Nebengebäudes am Bürgerzentrum

Baufortschritt Stand 01.02.2019


Vor Baubeginn2018

        So sieht das Nebengebäude jetzt aus. Der Zahn der Zeit nagt an der Bausubstanz.
Genutzt wird es nur alsLager, zwischenzeitlich befand sich hier auch die Flut-Kleiderkammer.
Foto: Anke Schleusner-Reinfeldt

Für das Nebengebäude am Bürgerzentrum, zu DDR-Zeiten als Sekretariat genutzt und jetzt Lagerraum, sind die Fördermittel bewilligt. Diese freudige
Information übermittelte Bauamtsleiter Ulf Wabbel den Ratsmitgliedern. Schon lange bewilligt waren 80 000 Euro zur Flutschadensbeseitigung, die für das
Trockenlegen der Wände benötigt werden. 200 000 Euro gibt es nun aus dem Dorferneuerungsprogramm – das ist der Höchstsatz.
Die Gemeinde hatte zwar mehr beantragt, aber das war nicht drin.
Um das historische Gebäude, das zum einstigen Bismarckschen Gut II gehört, herzurichten, wird natürlich mehr Geld gebraucht. Die noch fehlenden rund
300 000 Euro wird die Gemeinde aufbringen müssen. Ein Teil sind nicht verbrauchte Investitionsmittel, aber auch ein Kredit wird aufgenommen werden
müssen – der allerdings finanziert sich über die Mieteinnahmen.
Denn einen Großteil des Objektes wird die Ärztin Dr. Carola Lüke nutzen, die jetzt bereits im Hauptgebäude eine Praxis hat. Sie wartet schon lange darauf, mehr
Platz zu bekommen, um das Angebot für die Patienten in Schönhausen zu erweitern. Auch der Verbandsgemeinde wird Platz angeboten.
„Mit diesem Projekt wird ein Beitrag zur Daseinsvorsorge und zur Sicherung des Status Grundzentrum geleistet“, erklärte Ulf Wabbel.
Gebaut werden soll 2018. Zeitnah möchte er alle Beteiligten an einen Tisch holen, um den Ablaufplan aufzustellen. Mit der Fördermittelzusage kann nun
auch die Baugenehmigung beantragt werden. Während die läuft und mit der Zusage dann den Ausschreibung für die Baufirmen erfolgt, wird das Gebäude
geräumt und entkernt. Ziel ist, dass die Ärztin zum Jahresende die Räume im Erdgeschoss nutzen kann.
Volksstimme 27.11.2017
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